AER.BI · Associazione Aeromodellisti Biellesi
Mitgliederbereich

Die Kategorien des Segelflugs

Es ändert sich, wie das Modell nach oben kommt (von Hand, mit dem Seil, mit dem Gummiseil, mit dem Elektromotor oder mit dem Wind am Hang), und es ändert sich, was im Wettbewerb zählt: in der Luft bleiben, genau landen, schnell fliegen.

Die Maße sind die der Reglements 2026. Im Wettbewerb gilt immer das vollständige Reglement: Der Link steht unten auf jeder Karte.

Handstart

  • F3KFAI-Klasse

    Wurfsegler (DLG)

    Kleine, sehr leichte Segler ohne Motor und ohne Seil: Der Pilot wirft sie von Hand, heute fast immer im „Diskuswurf“. Er dreht sich um die eigene Achse und hält das Modell an der Flügelspitze. Dann sucht er Thermik.

    Spannweite
    bis 1,5 m
    Fluggewicht
    bis 600 g
    So läuft der Wettbewerb
    In jedem Durchgang eine andere Aufgabe, von A bis N (die Tabelle steht weiter unten): kurze oder lange Flüge, Zeiten, die man treffen muss, alle gleichzeitig in der Luft. Geflogen wird bei Wind bis 8 m/s.
    In Italien
    Die Coppa VOLI in Rivalta Torinese (Tetti Neirotti), ausgerichtet vom Aero Club VO.LI Aeromodellistico, zählt zur italienischen Meisterschaft. Dazu gibt es offene Wettbewerbe, zum Beispiel in Fenegrò und in Siziano.

Hang

  • F3FFAI-Klasse

    Speedflug am Hang

    Schnelle Segler, die nur vom Wind getragen werden, der am Hang aufsteigt. Bei starkem Wind darf man sie ballastieren.

    Flügelfläche
    bis 150 dm²
    Fluggewicht
    bis 5 kg
    Flächenbelastung
    bis 75 g/dm²
    So läuft der Wettbewerb
    Immer nur ein Pilot: 10 Teilstrecken von 100 m zwischen zwei Basen, auf die Hundertstelsekunde gestoppt. Geflogen wird bei Wind zwischen 3 und 25 m/s. In jedem Durchgang bekommt der Schnellste 1000 Punkte.
    In Italien
    Im Kalender 2026 des Aero Club d'Italia gibt es keine F3F-Wettbewerbe. In unserer Nähe gibt es die Schweizer Meisterschaft (24. Oktober 2026); die Weltmeisterschaft 2026 wurde in Suances in Spanien geflogen.

Hochstart, Winde und Gummiseil

  • F3JFAI-Klasse

    Thermikdauerflug mit Hochstartleine

    Große Segler, die mit der Hochstartleine gestartet werden: Helfer ziehen die Nylonleine von höchstens 150 m im Laufen, oder eine Elektrowinde wickelt sie auf. Dann sucht man Thermik, um 10 Minuten in der Luft zu bleiben.

    Flügelfläche
    bis 150 dm²
    Fluggewicht
    bis 5 kg
    Flächenbelastung
    20 bis 75 g/dm²
    Hochstartleine
    bis 150 m
    So läuft der Wettbewerb
    Gruppen von Piloten gleichzeitig in der Luft, 10 Minuten Arbeitszeit: Es zählt die Flugzeit, dazu bis zu 100 Punkte für die Landung nahe am Punkt. Die Besten fliegen das Flyoff, mit 15 Minuten.
    In Italien
    Die italienische Meisterschaft richtet der Aero Club di Lodi „F. Agello“ aus; die Gruppe F3J Italia betreut den Wettbewerbssport. Die Weltmeisterschaft 2026 wurde in Graffignana geflogen, in der Provinz Lodi.
  • F3BFAI-Klasse

    Mehrkampf: Dauer, Strecke, Speed

    Segler, die von einer Elektrowinde mit Akku gestartet werden; das Seil läuft über eine Umlenkrolle, die höchstens 200 m entfernt im Boden verankert ist. Dasselbe Modell muss lange oben bleiben und schnell fliegen können.

    Flügelfläche
    bis 150 dm²
    Fluggewicht
    bis 5 kg
    Flächenbelastung
    bis 75 g/dm²
    So läuft der Wettbewerb
    Drei Aufgaben: Dauer (bis 10 Minuten, dazu die Landung auf dem Punkt), Strecke (möglichst viele Teilstrecken von 150 m in 4 Minuten) und Speed (4 Teilstrecken von 150 m in möglichst kurzer Zeit). Zwischen den Aufgaben darf der Ballast gewechselt werden.
    In Italien
    Im Kalender 2026 des Aero Club d'Italia gibt es keine F3B-Wettbewerbe: Wer starten will, muss auf FAI-Wettbewerbe im Ausland schauen.
  • F3LVorläufige FAI-Klasse

    RES-Segler aus Holz

    Segler mit 2 m Spannweite, vor allem aus Holz gebaut, nur mit Seitenruder, Höhenruder und Störklappen (RES). Gestartet wird mit einem Gummiseil: 15 m Gummischlauch und 100 m Leine, für alle gleich. Die Klasse soll wenig kosten und Jugendliche hereinholen.

    Spannweite
    bis 2 m
    Flugzeit
    bis 360 s
    Arbeitszeit
    9 min
    So läuft der Wettbewerb
    Der Flug zählt bis 6 Minuten bei 9 Minuten Arbeitszeit, 2 Punkte pro Sekunde: Die Sekunden über 6 Minuten werden abgezogen. Dazu bis zu 100 Punkte Landebonus. Variometer verboten.
    In Italien
    Der Aero Club di Lodi „F. Agello“ richtet die italienische Meisterschaft (2026 in Carisio) und das Memorial Alberto Gallizia aus.

Elektrosegler

  • F5JFAI-Klasse

    Thermikdauerflug mit Elektromotor

    Segler bis 4 m mit einem Elektromotor, der nur zum Steigen dient: ein einziger Motorlauf, höchstens 30 Sekunden. Ein Höhenmesser an Bord (AMRT) zeichnet die Starthöhe auf: Je tiefer du abschaltest, desto weniger Punkte verlierst du.

    Spannweite
    bis 4 m
    Fluggewicht
    bis 5 kg
    Flächenbelastung
    12 bis 75 g/dm²
    Motorlaufzeit
    bis 30 s
    So läuft der Wettbewerb
    Gruppen von mindestens 6 Piloten, 10 Minuten Arbeitszeit: ein Punkt pro Sekunde, abzüglich der Starthöhe, dazu bis zu 50 Punkte Landebonus. Flyoff über 15 Minuten. Das Schema Schritt für Schritt steht weiter unten.
    In Italien
    Der Aero Club VO.LI Aeromodellistico richtet die Coppa VOLI, die Coppa Madonna di Loreto und, zusammen mit der A.S.D. Volare su Tetti, die italienische Meisterschaft aus. Wettbewerbe und Wertungen stehen auf f5j.it.
  • F5KVorläufige FAI-Klasse

    Der Wurfsegler mit Motor

    Modelle in F3K-Größe mit einem kleinen Elektromotor und einem Akku von höchstens 3S: Der Motor schaltet sich nach 7 Sekunden oder bei 60 m von selbst ab. Start und Landung erfolgen im Pilotenbereich, einem Sechseck von etwa 10 m Breite.

    Spannweite
    bis 1,5 m
    Fluggewicht
    bis 600 g
    Motorlaufzeit
    bis 7 s
    Maximale Höhe mit Motor
    bis 60 m
    So läuft der Wettbewerb
    Fünf Aufgaben (A–E), alle starten gleichzeitig auf das Signal. Die Bezugshöhe liegt je nach Wind bei 60 oder 70 m: Wer tiefer abschaltet, bekommt einen halben Punkt pro Meter, wer zu hoch steigt, verliert Punkte.
    In Italien
    Geflogen wird in den offenen Wettbewerben zusammen mit F3K, zum Beispiel in Fenegrò (März 2026) und in Siziano (2025).
  • F5LVorläufige FAI-Klasse

    RES-Segler mit Motor

    Die F3L mit Elektromotor statt Gummiseil: 2 m, Holz, Seitenruder, Höhenruder und Störklappen. Ein Logger stoppt den Motor nach 30 Sekunden oder bei 90 m.

    Spannweite
    bis 2 m
    Motorlaufzeit
    bis 30 s
    Maximale Höhe mit Motor
    bis 90 m
    Flugzeit
    bis 390 s
    So läuft der Wettbewerb
    Der Flug zählt bis 6 Minuten und 30 Sekunden bei 9 Minuten Arbeitszeit, 2 Punkte pro Sekunde, dann die Landung auf dem Punkt wie in F3L. Man darf neu starten: Es zählt der letzte Flug.
    In Italien
    Im Kalender 2026 des Aero Club d'Italia gibt es keine F5L-Wettbewerbe; in Italien fliegt man die davon abgeleiteten Sportklassen (siehe unten).
  • F3GFAI-Klasse

    Mehrkampf mit Motor

    Die F3B mit Elektromotor statt Winde: Segler mit mindestens 2,8 m Spannweite. Ein Logger stoppt den Motor nach 30 Sekunden oder wenn er 350 Wmin Energie verbraucht hat, danach lässt er sich nicht wieder einschalten.

    Spannweite
    mindestens 2,8 m
    Fluggewicht
    bis 5 kg
    Motorlaufzeit
    bis 30 s
    Energie für den Steigflug
    bis 350 Wmin
    So läuft der Wettbewerb
    Dieselben drei Aufgaben wie in F3B: Dauer, Strecke und Speed. Beim Dauerflug kostet jeder Meter Starthöhe eine halbe Sekunde bis 250 m, darüber 3 Sekunden.
    In Italien
    Im Kalender 2026 des Aero Club d'Italia gibt es keine F3G-Wettbewerbe. Heute ist sie eine offizielle FAI-Klasse, nicht mehr vorläufig.

Italienische Sportklassen

  • E-RES ItaliaItalienisches Reglement

    Elektro-RES nach italienischer Art

    Elektrosegler mit 2 m Spannweite, mit Seitenruder, Höhenruder und Störklappen: in Rippenbauweise wie in F5L oder mit beplankten Styroporflächen, der Rumpf darf auch aus der Form kommen. Ein Logger stoppt den Motor nach 30 Sekunden oder bei 90 m.

    Spannweite
    bis 2 m
    Motorlaufzeit
    bis 30 s
    Maximale Höhe mit Motor
    bis 90 m
    Arbeitszeit
    9 min
    So läuft der Wettbewerb
    9 Minuten Arbeitszeit und freie Neustarts: Es zählt der letzte Flug. Jede Sekunde bringt 2 Punkte bis 390 Sekunden, danach wird abgezogen; die Landung folgt der F5L-Tabelle. Telemetrie, Kreisel und Stabilisierungssysteme sind verboten.
    In Italien
    Wettbewerbe in Argelato (Bologna), die Ergebnisse auf GliderScore.
  • Alianti 3MItalienisches Reglement

    Selbstgebaute Elektrosegler bis 3 m

    Das Modell muss vom Piloten selbst gebaut sein: Material, Bauweise und Zahl der Servos sind frei, der Akku hat höchstens 3 LiPo-Zellen. Ein Logger stoppt den Motor nach 30 Sekunden oder bei 90 m.

    Spannweite
    bis 3 m
    Motorlaufzeit
    bis 30 s
    Maximale Höhe mit Motor
    bis 90 m
    Flugzeit
    bis 360 s
    So läuft der Wettbewerb
    6 Minuten und 30 Sekunden Arbeitszeit: Der Flug zählt bis 6 Minuten, 2 Punkte pro Sekunde, und zum Landen gibt es 10 Sekunden zusätzlich. Die Landung folgt der F5L-Tabelle.
    In Italien
    Wettbewerbe in Argelato (Bologna), die Ergebnisse auf GliderScore.
  • F5L LightItalienisches Reglement

    Die vereinfachte F5L

    Elektrosegler mit 2 m Spannweite nach den technischen Regeln der F5L, mit Seitenruder, Höhenruder und Störklappen. Ein Logger stoppt den Motor nach 30 Sekunden oder bei 90 m.

    Spannweite
    bis 2 m
    Motorlaufzeit
    bis 30 s
    Maximale Höhe mit Motor
    bis 90 m
    Arbeitszeit
    7 min
    So läuft der Wettbewerb
    7 Minuten Arbeitszeit und freie Neustarts: Es zählt der letzte Flug. Gewertet wird bis 360 Sekunden, 2 Punkte pro Sekunde; die Landung folgt der F5L-Tabelle.
    In Italien
    Italienisches Reglement für Vereinswettbewerbe: Die Termine stehen, sobald sie erscheinen, auf GliderScore.

So laufen die Aufgaben ab

Vier Kategorien aus der Nähe: F5J Schritt für Schritt, mit Schema, F3J, die Aufgaben der F3K und F3F am Hang.

F5J Schritt für Schritt

Arbeitszeit: 10 Minuten010 minStart und Landung auf dem PunktStarthöhevom AMRT gemessenMotor: höchstens 30 sMotor ausGleitflug und ThermikLandebonus (Punkte)5030501 m5 m10 mdarüber
  1. Vorbereitung: 5 Minuten, um zu deinem Punkt zu gehen und das Modell vorzubereiten. Der AMRT wird am Boden, auf dem Punkt, vor dem Zeitnehmer auf null gesetzt.
  2. Auf das Signal beginnt die Arbeitszeit: genau 10 Minuten, 15 im Flyoff. Vor dem Signal bleibt der Motor aus.
  3. Handstart mit laufendem Motor, höchstens 2 m von deinem Punkt entfernt, mindestens 3 Sekunden geradeaus in die Richtung, die der Wettbewerbsleiter festlegt. Du hast einen einzigen Versuch pro Durchgang.
  4. Steigflug: ein einziger Motorlauf, höchstens 30 Sekunden. Die Flugzeit beginnt, wenn du den Motor einschaltest. Dreht sich der Propeller nach den 30 Sekunden noch, zählt der Flug null.
  5. Starthöhe: Der AMRT zeichnet die größte Höhe zwischen dem Einschalten und 10 Sekunden nach dem Abschalten auf. Jeder Meter kostet einen halben Punkt bis 200 m, darüber 3 Punkte.
  6. Gleitflug und Thermik: ein Punkt für jede Sekunde Flug, höchstens 600 (900 im Flyoff).
  7. Landung auf deinem Punkt: 50 Punkte innerhalb 1 m, dann 5 weniger pro Meter bis 10 m; darüber null. Gemessen wird ab der Nase des Modells. Kommt die Nase mehr als 75 m vom Punkt entfernt zum Stehen, zählt der Flug null.
  8. Zeitüberschreitung: Landest du nach dem Ende der Arbeitszeit, verlierst du den Landebonus; bei mehr als einer Minute Verspätung zählt der Flug null.
  9. Wertung: In jeder Gruppe bekommt der Beste 1000 Punkte, die anderen anteilig. Bei mehr als 4 Durchgängen wird der schlechteste gestrichen. Ins Flyoff kommen 30 % der Piloten (6 bis 14), und alle beginnen wieder bei null.

Eine Beispielrechnung

Flug von 9 Minuten und 40 Sekunden (580 Punkte), Landung 80 cm vom Punkt (50 Punkte), Motor bei 120 m abgeschaltet (60 Punkte weniger): 580 + 50 − 60 = 570 Punkte.

F3J

  • Gruppen von mindestens 6 Piloten (besser 8–10), 5 Minuten Vorbereitung und 10 Minuten Arbeitszeit, für alle gleich.
  • Start mit der Hochstartleine im Startkorridor, 6 m breit: von Hand gezogen, von höchstens zwei Helfern, oder mit der Elektrowinde.
  • Freie Versuche: Es zählt der letzte Flug. Die Zeit wird auf die Zehntelsekunde gemessen, vom Ausklinken bis zur ersten Bodenberührung.
  • Landung: 100 Punkte innerhalb 20 cm vom Punkt, dann abnehmend bis 30 Punkte bei 15 m. Bleibt das Modell mehr als 75 m vom Punkt entfernt liegen, zählt der Flug null.
  • Wer das Ende der Arbeitszeit überschreitet, verliert 30 Punkte und den Landebonus; nach mehr als einer Minute zählt der Flug null.
  • Flyoff: mindestens 9 Piloten in einer einzigen Gruppe, mit 15 Minuten Arbeitszeit. Höchstens 12 m/s Wind.

F3F

  • Geflogen wird an einem Hang, immer nur ein Pilot, auf einer Strecke von 100 m zwischen zwei Basen, A und B, senkrecht zum Hang.
  • Nach dem Startbefehl hast du 30 Sekunden für den Handstart und weitere 30, um in die Strecke einzufliegen: Danach läuft die Zeit trotzdem.
  • Geflogen werden 10 Teilstrecken, also 1 km, in möglichst kurzer Zeit, auf die Hundertstelsekunde gestoppt. Ein akustisches Signal meldet jedes Passieren der Basen.
  • Ein einziger Versuch pro Durchgang. Jedes Überfliegen der Sicherheitslinie in Richtung der Menschen kostet 100 Punkte.
  • Wertung: 1000 × die Zeit des Schnellsten geteilt durch deine. Nötig sind mindestens 4 Durchgänge, und der schlechteste wird gestrichen (bei mehr als 14 die zwei schlechtesten).
  • Der Durchgang wird unterbrochen bei Wind unter 3 m/s oder über 25 m/s, oder wenn der Wind um mehr als 45° zum Hang dreht.

F3K: die Aufgaben von A bis N

In jedem Durchgang eine andere Aufgabe, vor dem Wettbewerb angekündigt. Start und Landung erfolgen innerhalb des Wettbewerbsfelds, und die Zeit wird auf die Zehntelsekunde gemessen. Ab 6 Durchgängen wird der schlechteste gestrichen.

AufgabeWie geflogen wirdFlug max.Arbeitszeit
ALetzter FlugFreie Starts: Nur der letzte Flug zählt.Flug max.: 5:00Arbeitszeit: 7 / 10 min
BVorletzter und letzter FlugEs zählen die letzten zwei Flüge; bei 7 Minuten Arbeitszeit sinkt das Maximum auf 3 Minuten.Flug max.: 4:00 / 3:00Arbeitszeit: 10 / 7 min
CAlle hoch, letzter runterAlle starten gleichzeitig, innerhalb von 3 Sekunden nach dem Signal, 3- bis 5-mal: Die Zeiten werden addiert.Flug max.: 3:00Arbeitszeit: —
DZwei FlügeNur zwei Flüge, addiert.Flug max.: 5:00Arbeitszeit: 10 min
EPokerDu sagst eine Zeit an und versuchst es so lange, bis du sie erreichst: bis zu drei Zeiten, addiert.Flug max.: —Arbeitszeit: 10 / 15 min
F3 aus 6Höchstens 6 Starts: Es zählen die 3 längsten Flüge.Flug max.: 3:00Arbeitszeit: 10 min
GDie fünf längstenFreie Starts: Es zählen die 5 längsten Flüge.Flug max.: 2:00Arbeitszeit: 10 min
H1, 2, 3 und 4 MinutenVier Flüge mit Zielzeiten von 1, 2, 3 und 4 Minuten, in beliebiger Reihenfolge: Der längste wird den 4 Minuten zugeordnet, und so weiter.Flug max.: 4:00Arbeitszeit: 10 min
IDie drei längstenFreie Starts: Es zählen die 3 längsten Flüge.Flug max.: 3:20Arbeitszeit: 10 min
JDie letzten dreiFreie Starts: Es zählen die letzten 3 Flüge.Flug max.: 3:00Arbeitszeit: 10 min
KGroße LeiterGenau 5 Starts mit steigenden Zielzeiten: 1:00, 1:30, 2:00, 2:30 und 3:00. Gewertet wird die Zeit bis zur Zielzeit.Flug max.: 3:00Arbeitszeit: 10 min
LEin FlugEin einziger Start: bis 6:59 bei 7 Minuten Arbeitszeit, bis 9:59 bei 10.Flug max.: 6:59 / 9:59Arbeitszeit: 7 / 10 min
MRiesige Leiter (Flyoff)Flyoff-Aufgabe: 3 Starts mit Zielzeiten von 3, 5 und 7 Minuten, in dieser Reihenfolge.Flug max.: 7:00Arbeitszeit: 15 min
NDer beste FlugFreie Starts: Nur der längste Flug zählt.Flug max.: 9:59Arbeitszeit: 10 min

Ergebnisse

F3J-Weltmeisterschaft 2026 · Flyoff

30. Juli 2026, Graffignana (Lodi)

  1. 1Marco Gallizia · Italien
  2. 2Yu Nishimura · Japan
  3. 3Hermann Haas · Österreich

Marco Gallizia ist Erster im Flyoff (Quelle: GliderScore); die FAI-Mitteilung mit der offiziellen Wertung gibt es noch nicht. In der Qualifikation: Marco Gallizia 4., Carlo Gallizia 12., Marco Generali 17. von 29.

Quelle: GliderScore ↗ (öffnet in einem neuen Fenster)

F5J-Europameisterschaft 2026

16.–22. August 2026, Abbeville (Frankreich)

  1. 1Lukas Dietrich · Deutschland
  2. 2Alessandro Aramini · Italien
  3. 3Rudolf Simo · Slowakei

Mannschaften: 1. Deutschland · 2. Tschechien · 3. Italien

Quelle: FAI ↗ (öffnet in einem neuen Fenster)

Italienische F5J-Meisterschaft 2025 · Flyoff

24.–25. Mai 2025, Rivalta Torinese (Tetti Neirotti)

  1. 1Alessandro Aramini
  2. 2Juan Osella
  3. 3Alex Sgolastra

In der Qualifikation: 1. Alessandro Aramini, 2. Claudio Vigada, 3. Sandro Nobili.

Quelle: GliderScore ↗ (öffnet in einem neuen Fenster)

Coppa VOLI F3K 2026

11.–12. April 2026, Rivalta Torinese · zählt zur italienischen Meisterschaft

  1. 1Arijan Hucaljuk · Kroatien
  2. 2Cederic Duss · Schweiz
  3. 3Philipp Heinle · Deutschland
  4. 12Thomas Truffo · Italien · bester Italiener

Quelle: GliderScore ↗ (öffnet in einem neuen Fenster)

Coppa VOLI F3K 2025

5.–6. April 2025, Rivalta Torinese · zählt zur italienischen Meisterschaft

  1. 1Arijan Hucaljuk · Kroatien
  2. 2Jeremy André · Frankreich
  3. 3Alessandro Aramini · Italien · bester Italiener

Quelle: GliderScore ↗ (öffnet in einem neuen Fenster)

F3J-Medaillenspiegel · die WM-Medaillen

Weltmeisterschaften in Johannesburg (2012), Martin, Slowakei (2014) und Vipava, Slowenien (2016)

  1. 2012Carlo Gallizia · Einzel-Gold Junioren
  2. 2014Marco Gallizia · Einzel-Gold Junioren
  3. 2016Marco Gallizia · Einzel-Bronze Junioren
  4. 2016Italien · Mannschafts-Silber Senioren

Den vollständigen Medaillenspiegel, mit den Europameisterschaften, gibt es auf der Website von F3J Italia.

Quelle: F3J Italia ↗ (öffnet in einem neuen Fenster)

Nächste Wettbewerbe

Die Termine 2026, als Anhaltspunkt für 2027

Die Kalender 2027 sind noch nicht erschienen. Hier die Segelflugwettbewerbe 2026 in Italien und in der Schweiz: Meist finden sie im selben Zeitraum des Jahres wieder statt.

  1. 1. März

    E-RES ItaliaAusgetragen

  2. 11–12. Apr.

    Coppa VOLI F3K ↗ (öffnet in einem neuen Fenster)

    Rivalta Torinese (TO), Tetti Neirotti · Zählt zur italienischen Meisterschaft, offener Wettbewerb.

    F3KAusgetragen

  3. 25–26. Apr.

    Coppa VOLI F5J ↗ (öffnet in einem neuen Fenster)

    Rivalta Torinese (TO), Tetti Neirotti · Offener Wettbewerb.

    F5JAusgetragen

  4. 26. Apr.

    Alianti 3MAusgetragen

  5. 7. Juni

    E-RES ItaliaAusgetragen

  6. 13–14. Juni

    Italienische F3L-Meisterschaft ↗ (öffnet in einem neuen Fenster)

    Carisio (VC) · Ein einziger Wettbewerb. Carisio liegt in der Provinz Vercelli, nahe Biella.

    F3LAusgetragen

  7. 19–20. Sept.

    F3JAusgetragen

  8. 27. Sept.

    Alianti 3MAusgetragen

  9. 3–4. Okt.

    Memorial Alberto Gallizia F3L ↗ (öffnet in einem neuen Fenster)

    Sant'Angelo Lodigiano e Graffignana (LO) · Offener Wettbewerb.

    F3LAusgetragen

  10. 3–4. Okt.

    Coppa Madonna di Loreto F5J ↗ (öffnet in einem neuen Fenster)

    Recanati (MC), aviosuperficie Madonna di Loreto · Offener Wettbewerb.

    F5JAusgetragen

  11. 11. Okt.

    F5JDemnächst

  12. 17. Okt.

    Schweizer F3L-Meisterschaft ↗ (öffnet in einem neuen Fenster)

    Thun (CH) · Bei schlechtem Wetter wird am 24. Oktober geflogen.

    F3LDemnächst

  13. 24. Okt.

    Schweizer F3F-Meisterschaft ↗ (öffnet in einem neuen Fenster)

    Hang je nach Wind: Hahnenmoos, Auta Chia, Lukmanierpass oder Löchle · Bei schlechtem Wetter wird am 25. Oktober geflogen.

    F3FDemnächst

Quellen: Kalender 2026 des Aero Club d'Italia, GliderScore und Kalender des Schweizerischen Modellflugverbands (SMV).

Hangflug

Wenn der Wind gegen die Flanke eines Berges weht, muss die Luft aufsteigen. Ein Segler, der vor dem Hang in diesem Aufwindband hin und her fliegt, bleibt in der Luft, solange Wind weht: ohne Motor und ohne Seil.

Gestartet wird von Hand an der Kante, gegen den Wind, und geflogen wird vor dem Grat: Dahinter, mit dem Wind im Rücken, liegt der Lee-Rotor, verwirbelte Luft, die das Modell abstürzen lässt.

In der Nähe unseres Platzes liegt der Hang in Bielmonte, auf etwa 1.500 Metern in den Bergen über Biella, in der Oasi Zegna.

Der richtige Wind

Er muss gerade auf den Hang treffen und stark genug sein, um den Segler zu tragen. Als Anhaltspunkt für die Grenzen: Im F3F-Wettbewerb wird der Durchgang unterbrochen unter 3 m/s (etwa 11 km/h), über 25 m/s (90 km/h) oder wenn der Wind um mehr als 45° zum Hang dreht. Bei starkem Wind braucht es Erfahrung und ein robustes Modell.

Die Modelle

Im Wettbewerb fliegt man F3F-Segler bis 5 kg, die bei starkem Wind ballastiert werden können. Zum Hangfliegen eignet sich jeder Segler, der dem Wind des Tages standhält, auch ohne Motor.

Der dynamische Segelflug

Das ist etwas für Erfahrene, hinter dem Grat: Das Modell kreist und durchquert dabei die Grenze zwischen dem starken Wind über dem Grat und der fast ruhigen Luft im Lee, und mit jeder Runde wird es schneller. Es werden sehr hohe Geschwindigkeiten erreicht, aber einen offiziellen Rekord gibt es nicht: Die Geschwindigkeiten, die man liest, sind Messungen von Enthusiasten, nicht beglaubigt.

Grundregeln für die Sicherheit

Aus den Verhaltensregeln für Hänge, an denen Flugmodelle, Gleitschirme und Hängegleiter gemeinsam fliegen: dem Kodex des Monte Lema, von den Schweizer Verbänden für Modellflug und für Hängegleiter, und dem britischen Kodex von BHPA/BMFA.

Aus dem Kodex des Monte Lema

  • Die Modellpiloten stehen alle an derselben Stelle, so können sie miteinander sprechen.
  • Kündige Start, Landung und Tiefüberflüge laut an, mit der Richtung.
  • Kündige auch startende Gleitschirme, nahe Vorbeiflüge und ankommende Segler an.
  • Halte zu Gleitschirmen und echten Segelflugzeugen mehr Abstand als zu anderen Modellen: Sie können dir kaum ausweichen, das ist deine Aufgabe.
  • Wenn viel los ist, lass den langsamen Modellen und den weniger Erfahrenen Platz: keine schnellen Runden um den Startplatz.
  • Schnelle Überflüge macht man weit weg von der Hangkante, aus Rücksicht auf die Wanderer.

Kodex des Monte Lema (PDF) ↗ (öffnet in einem neuen Fenster)

Aus dem Kodex von BHPA/BMFA

  • Lies vor dem Fliegen die örtlichen Regeln und schau, wo Gleitschirme und Hängegleiter starten und landen.
  • Wenn du als Erster da bist, stell dich denen vor, die nach dir kommen.
  • Wenn du am Hang Anfänger bist, flieg nicht im Luftraum, den du mit Gleitschirmen und Hängegleitern teilst.
  • Starte erst, wenn dein Startbereich frei ist.
  • Halte guten Abstand und bleib weg vom Luftraum über ihren Start-, Lande- und Parkplätzen.
  • Wenn du Kunstflug machst, lass viel Platz frei, und lass dir die Sicht auf das Modell nicht von einem Gleitschirm verdecken.

Kodex von BHPA/BMFA (auf Englisch) ↗ (öffnet in einem neuen Fenster)

Fliegen in Bielmonte

Den vorhergesagten Wind in der Höhe, Stunde für Stunde, die Startplätze und die Regeln vor Ort findest du auf der Seite zum Hang.

Segler und Segelflug: Kategorien, Wettbewerbe und Hang · AER.BI Cossato